2018.05.26 - Offroadtreffen Bedretto

Am 25. Mai verabredeten sich Rolli, Stephan und Kurt zum Offroad Treffen im Bedrettotal zu gehen. Kurzentschlossen fuhren Stephan und Kurt mit dem Jeep ins Tessin. Rolli reiste mit deinem Overlander VW T4 an. Die Reise war sehr angenehm, vor allem auch wegen dem angekündigten schönen Wetter. Nach dem man die Route nach Bedretto rausgesucht hatte stelle man fest, dass der Gotthardpass einen Tag zuvor eröffnet wurde. Man entschloss sich zu entschleunigen und den Pass zu befahren. Das Team Jeep hatte Riesenglück auf der Autobahn, ein LKW schaltete kurz vor der Ausfahrt Wassen den Pannenblinker ein um den Nachfolgeverkehr vor Stau zu warnen. Gerade rechtzeitig schafften Sie es noch rauszufahren und den Rest auf Nebenstrasse zu bewerkstelligen. Aber auch in der Schöllenenschlucht gab es Baustellen und entsprechend viel Verkehr.

Nach dem man die Baustellen hinter sich gelassen hatte, folge die Auffahrt zum Gotthardpass, ein Mythos in der Schweizer Geschichte. Schon immer spielte dieser Berg eine wichtige und zentrale Rolle. Gemütlich fuhren die beiden den Berg hoch, eine kleine unscheinbare, nicht signalisierte Abzweigung tat es den beiden an, insbesondere dem Fahrer. nach 2 Kilometer auf der "Autobahn Gotthardpass" kehrte Kurt das Fahrzeug und bog in die Tremola ein. Die ganz alte Passstrasse welche wohl schon die Römer mehr oder weniger benutzt hatten. Abgebogen vom asphaltierten Strassenbelag auf den holprigen Pflasterweg holperte der Jeep von einer Bodenwelle zur nächsten. Ganz so schlimm war es ja schon nicht, gefühlt aber schon. Nach 3 Km dann der abrupte Stopp! Wo ist die Strasse hin? eine Meterhohe Schneewand versperrte dem Team den Weg. Wenn schon vergebens umgedreht wurde und nun ist der Sackgasse landete, so machte Stephan vom Jeep im Sommerschnee noch ein Foto. So ist es halt, 2 Felder zurück, wie beim Leiterlispiel. Na ja, der Stimmung schlug dies nicht auf den Magen.

Das Wirrwarr an Strassen oberhalb Airolo im Tessin gekonnt gemeistert, folgte der superschöne Weg nach Bedretto in die Kiesgruppe. Dort angekommen, wurden wir frenetisch von Rolli, Michelle und Nandi aus dem Wallis in Empfang genommen. Auch der Veranstalter, ein junger Tessiner Offroadclub, freute sich über den Besuch aus der Ostschweiz und fragte sich sicher, warum man nur für einen Tag dorthin kommen kann. Kurt erklärte dem Präsidenten, dass wir im September eine grosse Offroadveranstaltung organisieren und natürlich des Spases willen.

Nachdem Stephan das Tagesfahrticket gelöst hatte durften wir auch schon bald ins Gelände. Der Parcours war in 2 unterschiedliche Schwierigkeiten eingeteilt worden, Soft und Hard. Soft war für normale Fahrzeuge und Hard für die harten Jungs in Ihren rauchenden Kisten. Na ja, nichts desto trotz versuchte es Kurt mal auch auf der harten Piste und schnell wurde klar, dass es wirklich für die harten Jungs mit Ihren Kisten gebaut wurde. Trotz allem und mit viel Unterstützung des Organisators meisterten Stephan und Kurt auch diese Hürde. Es ging zwar etwas länger dafür ohne Schaden. Dreckig wurde das liebe Jeepli, wie ihn Stephan immer nannte, allemal.

Am Mittag wurden wir von den Wallisern und Rolli köstlich mit Würsten und feiner Röschti versorgt. Getränke besorgte sich Stefan am Clubstand. Die drei Altherren, sassen vereint mit der nächsten Generation Offroadern gemeinsam am Tisch und Philosophierten über das Offroadfahren, Schulen und Leistungsdruck und wie wichtig es sei auch mal zu entschleunigen. Das machen die heutigen Jungen richtig, Zeit lassen, entschleunigen.

Um 16.00 Uhr machten sich Kurt und Stephan wieder auf den Heimweg. Es sollte ein langer Heimweg werden. Autowaschanlage war nirgends zu finden und ab 80 Stundenkilometer fing das Lenkrad wie blöd an zu vibrieren. Na ja der Dreck, der Dreck! Überall nur noch Dreck, in den Rädern, in jeder Ritze des Fahrzeugs. Mit 85kmh fuhren die beiden nach Hause. In Wassen parkte Kurt das Fahrzeug an einem Wasserfall um ein letztes Bild zu machen. Danach ging es auf direktem Weg nach Hause. Auf der Autobahn beschäftigte sich Stephan mit der Multimediaanlage vom Jeepli, was zeitweise zu einem heftigen Gelächter ausartete. Dieser Computer verstand nun wirklich nur Bahnhof oder besser gesagt, nicht einmal das. Telefon funktioniert nun und ein Telefontest hat Stephan auch schon hinter sich gebracht.

In Gebenstorf spritzte man noch das Jeepli einigermassen sauber und dann galt es sich zu verabschieden. Ein schöner erlebnisreicher, spannender Tag nahm abrupt sein Ende. Vielen Dank für die neuen Kontakte, Ideen und Anregungen. Ich hoffe wir sehen uns im September an der Swiss Offroad Adventures in Bürglen TG wieder.

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